Tonometer und Glaukom-Screening

Das Tonometer wird von Ärzten bzw. Optikern eingesetzt um ein sogenanntes Glaukom Screening durchzuführen.  Das Screening dient dazu um Glaukom (Grüner Star) vorzeitig zu entdecken. Im Rahmen eines Glaukom Screenings werden Dinge wie Augendruck, Hornhautstärke gemessen.

Typen von Tonometer
Nicht jedes Tonometer funktioniert gleich. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 2 Typen von Tonometer:

  • Kontakt Tonometer
    Bei der direkten Variante des Tonometers wird, wie sich aus dem Namen schon ableiten lässt, ein Kontakt und im Weiteren auch ein Druck beim Auge ausgeübt. Es wird der Augeninnendruck und die Cornea Stärke gemessen. Während der Untersuchung mit dem Kontakt Tonometer wird die Cornea anästhesiert (betäubt), damit die Untersuchung einfacher und schmerzfrei verläuft.
  • Non Kontakt Tonometer
    Das Non Kontakt Tonometer arbeitet ohne direkten Kontakt. Somit muss keine Betäubung im Bereich der Cornea bzw. Hornhaut gemacht werden.  Diese Variante ist einfacher für den Patienten, da keine Einwirkzeit des Betäubungsmittels abgewartet werden muss bzw. keine Beeinträchtigung nach der Untersuchung vorliegt.

Betäubung – Anästhesie
Die Betäubung im Bereich der Hornhaut – Cornea wird im Regelfall über spezielle Tropfen erreicht. Die Augentropfen werden direkt in das zu untersuchende Auge eingetropft. Viele Optiker entscheiden sich dennoch für die Non Kontakt Variante, da das Procedere mit den Betäubungstropfen aufwändiger und Zeitintensiver ist.

Glaukom Screening mit dem Tonometer
Das Glaukom Screening muss zwangsläufig nicht nur durch einen Facharzt durchgeführt werden. Es kann ebenso der Augenoptiker durchführen.  Glaukom sollte nicht unterschätzt werden, da es zu häufig als eine „unwichtige“ Augenkrankheit eingestuft wird.

Das Glaukom (der Grüne Star) ist eine Erkrankung des Auges, die das Sehvermögen einschränkt. Bei der Entstehung und dem fortschreitenden Verlauf merkt der Betroffen meist wenig. Es ist eine schleichende Krankheit, die unauffällig die Sehleistung beeinträchtigen und Schmerzen verursachen kann.  Es kann zu bleibenden Schäden im Bereich des Sehnerv und der Netzhaut kommen. Im Schlimmsten Fall sogar zur Erblindung am betroffenen Auge.

Die Untersuchung des Augeninnendrucks und anderer Werte geben dem Augenoptiker bzw. behandelnden Augenarzt wichtige Informationen über den aktuellen Zustand. Bei weiteren Fragen zum Thema Augenkrankheiten bzw. Grünen Star ist der Rat eines Augenarztes einzuholen. Dieser kann genauere Informationen und Risiken individuell beraten.

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